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Back to Stone Age
·572 words·3 mins
(English below)
Dieses Jahr sind wir mal wieder über Weihnachten in der Heimat und verbringen Zeit mit der Familie. Da doch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk dazu kommt und andere Dinge gekauft wurden, der Platz im Fahrzeug aber nicht größer wurde, verschicken wir ein paar Dinge schonmal vorab per Post. Also gestern Abend alles schön in den Karton gepackt, Versandschild asugefüllt und dann heute morgen zur Post. Eigentlich ist es simpel: Da alles schon ausgefüllt ist, muss das Paket nur gewogen werden, die entsprechende Gebühr bezahlt werden und der Bezahlaufkleber draufgeklebt werden. Punkt 1 ging auch gut, aber bei Punkt 2 (“entsprechende Gebühr bezahlen”) fingen aber die Probleme an. “Wir nehmen Bar oder EC-Karte”. Ich probiere mein iPhone, da der Terminal theoretisch NFC kann. Nix passiert. Dann mit der normalen Karte meiner schwedischen Bank probiert. Zahlung abgelehnt. “Mastercard nehmen wir nicht, nur EC”. Sowas habe ich natürlich nicht, da schon meine letzte Bank in Deutschland nur noch Visa hatte. “im Vorraum ist ein Automat, da können sie Bargeld holen.” … Da auch die Karte der Regierung nicht ging, musste ich wohl oder übel BARGELD abheben - im Jahr 2025. Naja, da die Damen am Schalter auch nichts für die schlechte Ausstattung der Postbank / Deutschen Post Filiale können, also schnell den notwendigen Betrag als BARGELD abgehoben und dann bezahlt. Aufkleber drauf, dann geht das Paket nun auf die Reise nach Schweden. Kleiner Lichtblick: traditionell ist ein Besuch bei Fritz Mitte Pflicht - irgendwas muss man ja auch zum Mittag essen. Und die erste Frage des Verkäufers? “können sie auch mit " (warte …) “Karte zahlen?”. NATÜRLICH!!! :-) Immerhin, dort ist Digitalisierung und modernes Bezahlen angekommen.

first year in Sweden
·1605 words·8 mins
(deutsch steht unten)
I was asked to provide a bit of summary of the first months in Sweden. As usual, it turned out to be not just after three months, but after a year. So, here it is. :-)
Life # I would say the main difference between Germany and Sweden is that things are not seen as stressful and are better balanced. Typical example: In Sweden, it’s normal to have to pick up your child from (för)skola in the afternoon. And that can sometimes clash with other calls. Well, that’s just the way it is. There’s no discussion about that. And the Swedes are also generally busy, of course, and are sometimes in a bit of a hurry when they go to work or something. But all in all, they’re not as overly stressed as they are in many German cities. And you shouldn’t forget: Gothenburg is the second largest city in Sweden. In general, a lot of emphasis is placed on leisure time, family time and health. I see people jogging or doing sports in the utegym all the time. And taking the kids to school and work by bike? That’s also more ‘normal’. Of course, this is even more pronounced in countries like the Netherlands or Denmark, but it’s nice to see that the city is focussing on sustainable and inclusive infrastructure for everyone. Another big difference to Germany is definitely the high level of digitalisation. Cash? exists in theory and is still used by very few people. But it feels like 95% of life is done entirely via ApplePay/GooglePay, credit card or Swish. And the internet is also very fast. 5G is virtually everywhere and you don’t have to worry about pages taking ages to load. At home there is fibre optic with 1 Gbit/s (both directions! ;-) ).

3..2..1..mine - or how to buy a house in Sweden
·820 words·4 mins
Gleich vorweg: ich habe noch kein Haus in Deutschland gekauft, kann also keine realen Vergleiche hierzu ziehen und daher auch nicht beurteilen, wie lang oder einfach das ganze in Deutschland funktioniert. Aber ich wollte einmal kurz zum Ablauf des Hauskaufes (und dazu zählen auch Wohnungen oder Reihenhäuser mit Bostadsrätt) in Schweden schreiben, da mich das Verfahren hier sehr positiv beeindruckt hat.
Schritt 1: Besichtigung (im obigen Kalender der 06.06.): unter hemnet.se werden quasi alle Immobilien zum Kaufen angeboten, da werden quasi auch alle Maklerangebote mit aufgelistet. Unter blocket.se findet man zwar auch noch ein paar wenige Angebote, aber eher zur Miete. Auf jeden Fall sucht man sich einfach unter hemnet.se eine schöne Immobilie aus und bucht einen Besichtigungstermin. Sollte es über die Plattform nicht mehr gehen (weil man z.B. den eigentlichen Termin knapp verpasst hat), einfach den Makler anschreiben.

utegym - outdoor gym
·199 words·1 min
Another cool thing in Göteborg is the availability of outdoor gyms across the city. Beside the playgrounds for kids, there’s quite often the possibility that beside these playgrounds you have an outdoor gym. The city of Gothenburg lists 50 utegym, how they’re called here, on their website, but at least some I’ve seen are not on that list. So there might even be more. And they constantly build new ones. And I like that, it gives you the option to train without having to go into an indoor gym or do some exercises together with the kid.

some words on lekplatsen
·414 words·2 mins
Nach einem Monat in Schweden hier mal ein kurzes Wort zum Thema Spielplatz (Schwedisch: lekplats). Göteborg hat (laut eigener Webseite 300 Spielplätze und gefühlt sind die alle 500m. Ich vermute, da sind einige von den Spielplätzen nicht eingetragen. Sie haben auch eine nette Karte, wo man die ganzen Spielplätze findet. . Unter parkleken kann man auch nach Spielplätzen suchen und da finde ich 567. ;-) Und diese Dichte ist schon toll, man kann quasi egal wo lang gehen und findet nach kurzer Zeit einen Spielplatz, um kids beschäftigen zu können. Und bei den meisten Spielplätzen findet man auch noch (von anderen Familien zurückgelassene) Spielsachen wie Sandschaufel, Eimer, Sandförmchen (sogar Piratenförmchen gibt es ;-) )etc., das heißt, hat man mal die eigenen Sachen vergessen, kann man trotzdem spielen (lassen). Alle Spielplätze sind in einem guten Zustand, so dass man hier wirklich keine Angst haben muss, dass alles zusammenbricht. Klar, an der einen oder anderen Stelle merkt man die Witterung oder auch doch mal etwas Abnutzung. Aber in Summe sind alle, die ich bisher gesehen habe, sehr gut benutzbar. Das ist also schon ein anderes Bild als in vielen deutschen Städten, in denen es zwar auch Spielplätze gibt, aber definitiv nicht so eine hohe Dichte und teilweise auch für Kleinkinder unbenutzbar.

Experience with föreskola
·904 words·5 mins
Kleine Erfahrung zum Umgang mit den förskola in Schweden bzw. Erfahrung, die wir mit den entsprechenden Behörden sammeln konnten. Wir hatten uns für Plätze in förskolas in Göteborg rund um die Wohnung. Erste Rückmeldung: “Vielen Dank für Ihre Anfrage. Sie befinden sich auf der Warteliste und die reguläre Einstiegsszeit ist dann ab August.” Und ist in unserem Umfeld zu Umkreis von 2 km wohl nicht 100 % gesichert, dass ein Platz frei ist. Na ja noch mal rum geschaut auf der Webseite von dem entsprechenden Amt, die Adresse eingegeben und findet man im Umkreis von zwei 3 km eine sehr hohe Anzahl an föresklolas, also Kinderkrippe und Kindergarten kombiniert (geht in Schweden von 1-5 Jahren). Und hier haben sie eine extrem hohe Dichte an solchen Einrichtungen, ich glaub 800 oder so (privat und staatlich) in Göteborg gesamt. (Quelle: https://goteborg.se/wps/portal/start/forskola-och-utbildning/forskola-och-pedagogisk-omsorg/hitta-forskolor/?view=map)
